Die Gambling Regulatory Authority of Ireland (GRAI) und die dänische Glücksspielbehörde Spillemyndigheden haben ein Memorandum of Understanding unterzeichnet, um die regulatorische Zusammenarbeit zu stärken. Die Vereinbarung wurde nach einem Treffen der Behördenleiter im Juli abgeschlossen.
Das MOU schafft einen Rahmen für eine engere Zusammenarbeit in den Bereichen Compliance, Überwachung und Durchsetzungsmaßnahmen. Beide Behörden beaufsichtigen ähnliche Marktteilnehmer und zielen darauf ab, den Informationsaustausch zu verbessern, um Risiken im Zusammenhang mit digitalen Glücksspieldiensten zu bewältigen.
Anne Marie Caulfield, CEO der GRAI, und Anders Dorph, Generaldirektor der Spillemyndigheden, diskutierten bei ihren jüngsten Gesprächen die Angleichung der regulatorischen Ansätze. Caulfield erklärte, dass das MOU einen wichtigen Meilenstein für die Vertiefung der Beziehungen zu europäischen Regulierungspartnern darstelle.
Zeitplan für die Lizenzvergabe
Die regulatorische Zusammenarbeit fällt mit der Einführung neuer Lizenzstrukturen in Irland zusammen. Die Lizenzierung für Fernwetten begann offiziell am 1. Juli. Die GRAI plant, Lizenzen für persönliche Wetten später in diesem Jahr einzuführen, während Lizenzen für Lotterien, B2B und gemeinnützige Spiele für 2027 und 2028 vorgesehen sind.