Der Betting and Gaming Council (BGC) hat erklärt, dass die Genehmigung der finanziellen Risikoprüfungen durch die UK Gambling Commission hinsichtlich der Umsetzungszeiträume an Klarheit mangelt. Die Branchenvereinigung gab am 7. Juli 2026 bekannt, dass grundlegende Bedenken zum System trotz der Bestätigung des Rollouts durch die Aufsichtsbehörde ungeklärt bleiben.
Während einer Pressekonferenz bestätigte die Gambling Commission, dass die Prüfungen auf Basis von Netto-Einzahlungsgrenzwerten für verschiedene Altersgruppen durchgeführt würden. Die Aufsichtsbehörde legte jedoch keinen konkreten Zeitplan für die Einführung vor. Als Reaktion darauf äußerte BGC-CEO Grainne Hurst ihre Enttäuschung über die Entscheidung, trotz anhaltender Rückmeldungen aus der Branche fortzufahren.
Zuverlässigkeit und Umsetzungsbedenken
Der BGC argumentiert, dass die Prüfungen nicht als wirklich reibungslos betrachtet werden können, wenn sie inkonsistente Ergebnisse liefern. Die Vereinigung wies darauf hin, dass Testkunden Diskrepanzen in den von verschiedenen Kreditbüros zurückgegebenen Daten feststellten. Hurst erklärte, dass die Identifizierung von Kunden als finanziell verletzlich auf Basis eines nicht bewährten Systems keine solide Grundlage für regulatorische Eingriffe darstellt.
Die Gambling Commission erkannte frühere Bedenken an, indem sie die erste Implementierung verzögerte und die Schwellenwerte anhub. Die nächste Phase umfasst die Bildung von Umsetzungsgruppen im Sommer, um die formale Einführung vorzubereiten.